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Flüchtling (Geflüchtete_r)

„Menschen, die bei ihrer Flucht nationale Grenzen überschreiten, werden als Flüchtlinge angesehen und gemäß dem internationalen Flüchtlingsrecht behandelt. Nach der Flüchtlingskonvention von 1951 ist ein Flüchtling eine Person, »die sich aus der begründeten Angst vor Verfolgung aufgrund ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder aufgrund ihrer politischen Überzeugung außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und die den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder aufgrund dieser Angst nicht in Anspruch nehmen will«.

Quelle: www.opfer-rechter-gewalt.de/wp-content/uploads/2012/06/glossar3.pdf

 

 

Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus

Selbstdarstellung des Forschungsnetzwerks:

„Das Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus wurde von einigen Nachwuchswissenschaftlerinnen am Rande einer Fachtagung im Jahr 2000 in Rostock gegründet. Die vorrangige Motivation war, einen regelmäßigen Austausch zwischen den verschiedenen Wissenschaftlerinnen herzustellen, die zu dem Thema "Frauen und Rechtsextremismus" arbeiten. Das Netzwerk ist überregional und interdisziplinär zusammengesetzt aus Soziologinnen, Politikwissenschaftlerinnen, Erziehungswissenschaftlerinnen / Pädagoginnen, Historikerinnen und Journalistinnen, die im inner- und außerhochschulischen Kontext aktiv sind.

Der Rechtsextremismus stellt für die demokratische politische Kultur, für das friedliche Zusammenleben der Menschen und für die leibliche Sicherheit von Minderheitsangehörigen, politisch Andersdenkenden u.a. eine anhaltende Bedrohung dar. Die Rechtsextremismus-Forschung bringt unverzichtbare Wissensbestände sowohl für den wissenschaftlichen als auch für den gesellschaftlichen Diskurs über die Phänomene, Ursachen und Entwicklungen der extremen Rechten hervor. Nach wie vor dominieren dabei allerdings männliche Perspektiven, nicht nur im Hinblick auf das Gros der Forscher, sondern insbesondere auch im Hinblick auf die häufig fehlende Aufmerksamkeit für geschlechtsspezifische Aspekte des Forschungsgegenstands. Dem versucht das "Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus" einen differenzierteren und geschlechter-reflektierenden Blick entgegenzusetzen, der für eine angemessene Analyse und für die Entwicklung situations- und zielgruppenorientierter Handlungsansätze unabdingbar ist. Dieses Anliegen wurde seit der Gründung des Netzwerkes durch vielfältige Aktivitäten und regelmäßige Arbeitstreffen umgesetzt:

  • Austausch aktueller Erkenntnisse (Recherchen, Auswertungen, Forschungen) über Aktivitäten, Publikationen und Äußerungen von Frauen im Spektrum der extremen Rechten
  • Diskussion und Einschätzung aktueller geschlechtsbezogener Phänomene und Prozesse in der rechtsextremen Szene im Kontext allgemein gesellschaftlicher und historischer Diskurse und Entwicklungen
  • Vermittlung, Austausch und Transfer der Erkenntnisse in die gesellschaftliche Debatte, z.B. in Form von Fortbildungen, Workshops, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie in Form von PublikationenKooperation mit anderen zivilgesellschaftlichen und staatlichen Vereinigungen / Organisationen im Bereich der politischen Bildungsarbeit
  • Bereitstellung von einschlägiger Expertise für journalistische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Bedarfe
  • Das Netzwerk konnte in seinen über zehnjährigen Aktivitäten eine stabile Kontinuität entwickeln, hat sich sukzessive um neue Mitglieder erweitert und ist inzwischen – über seine einzelnen Mitglieder oder als Netzwerk insgesamt – als "Reservoir" einschlägiger und abrufbarer Fachkenntnisse bekannt. Auch wenn weiterhin die politische Praxis der Frauen in der extremen Rechten und deren Weiblichkeitskonstruktionen im Zentrum der Analysen stehen, beschäftigen sich die Netzwerkmitglieder ebenfalls mit Geschlechterverhältnissen und Männlichkeitskonzeptionen, was sich auch im Programm der Werkstatt-Tagung 2010 anlässlich des zehnjährigen Bestehens widerspiegelte.


Besonders hervorzuheben als gemeinschaftlich organisierte Projekte sind:

  • die Tagung "Frauen im Rechtsextremismus" im Juni 2001 in Hamburg,
  • das Buch "Braune Schwestern? Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten" (Unrast-Verlag, Münster 2005, Link),
  • die Erstellung einer Handreichung zum Thema "Mädchen und Frauen in der extremen Rechten" für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Einführung in das Thema Frauen und Rechtsextremismus (2008/2009 im Auftrag der Amadeo Antonio Stiftung) und
  • die Werkstatt-Tagung "Zwischen ‚Action’ und ‚Arterhaltung’ – Feministische Analysen zur Bedeutung von Geschlecht in der Extremen Rechten" am 25./26. September 2010 in Frankfurt am Main (Flyer).


Die Mitglieder des Netzwerks pflegen einerseits ihre je spezifischen Teilexpertisen zum übergeordneten Thema durch individuelle Forschungs-, Recherche-, Bildungs- und Publikationsaktivitäten. Sie sind aber andererseits durch den intensiven Austausch auch in der Lage, sowohl allgemeine Überblickskenntnisse als auch Spezialaspekte der anderen Mitglieder in ihr Expertinnenwissen zu integrieren und zu präsentieren. Dabei wirkt sich die interdisziplinäre Zusammensetzung des Netzwerks sehr förderlich aus.

Quelle: Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus: www.frauen-und-rechtsextremismus.de/cms/ueberuns

 

 

Frauen in der rechten Szene

In der öffentlichen Wahrnehmung von Frauen in der rechten Szene wird die Frau meist als Mitläuferin oder als „Freundin/Frau von…“ gesehen. Und auch in der rechten Szene dominiert noch immer ein antiquiertes, sexistisches Frauenbild von der Frau als „deutsche Mutter“. Doch wie man an Beispielen von Beate Zschäpe, Gitta Schüssler oder Ricarda Riefling sehen kann, sind die Frauen zu mehr fähig, als die fleißige Hausfrau zu sein.

Für die rechte Szene spionieren sie bspw. politische Gegnerinnen und Gegner aus oder ziehen die Fäden als Organisatorinnen im Hintergrund. Sie mieten Räume für Veranstaltungen, melden Demonstrationen an oder nehmen Kredite auf. Sie profitieren dabei von der weitverbreiteten Annahme, Frauen seien grundsätzlich „harmlos“ und „friedfertig“.

Außerdem formen Frauen die Nachfolgegeneration in der rechten Szene. Dabei spielt der Faktor Bildung eine erhebliche Rolle. Rechte Frauen werden Erzieherinnen, studieren Jura und Geschichte und unterwandern so gezielt die Mitte der Gesellschaft. Dabei bleiben sie oft „unsichtbar“ und das macht sie, wie der Fall Zschäpe zeigt, so gefährlich.

Neben den Frauen, die am traditionellen Frauenbild festhalten, gibt es auch noch Frauen, die eine aktive Rolle einfordern. Ob sie dabei das Image, eines friedfertigen weiblichen Rechtsextremismus, vermitteln oder aber zeigen möchten, dass Frauen ebenso kämpferisch wie die männlichen Kameraden auftreten können ist unterschiedlich. Sie sorgen in jedem Fall für mehr Zulauf in die rechte Szene.

Der „Ring nationaler Frauen“, eine Unterorganisation der NPD, und die „Gemeinschaft Deutscher Frauen“ (GDF) stehen für die Interessen von Frauen in der rechten Szene ein.

Der RNF sieht sich als ‚Sprachrohr‘ der (nationalen und politisch interessierten) Frauen in der Partei und in der Bewegung.“ (Aus der Grundsatzung der RNF)

„Wir sind eine Gemeinschaft von deutschen Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Lebensumstände, die eines verbindet: die Liebe zum Vaterland. Einige unserer Frauen waren und sind politisch aktiv, andere tragen Deutschland im Herzen.“ (Homepage der GDF)

Quelle: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/f/frauen-der-rechten-szene

 

Weitere Texte unter:
www.netz-gegen-nazis.de/category/lexikon/frauen

Schwerpunkt: Frauen in der rechten Szene www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41496/frauen
Mädchen und Frauen im Rechtsextremismus www.gender-und-rechtsextremismus.de/hintergrund-wissen/maedchen-und-frauen-im-rechtsextremismus

Lehnert, Esther: „Gender“ und Rechtsextremismusprävention. Inputreferat im Rahmen eines XENOS-Workshops vom 26. – 27. Mai 2011.In: Dr. Ralf Melzer, Friedrich-Ebert-Stiftung, FORUM BERLIN Projekt Gegen Rechtsextremismus (Hg.) Expertisen für Demokratie 2.2011..Online unter:: http://library.fes.de/pdf-files/do/08478.pdf (Stand 26.10.2012)

Lola für Lulu“ initiiert, fördert und unterstützt geschlechterreflektierende Projekte für demokratische Vielfalt und gegen biologistische Zuschreibungen von Männer- und Frauenrollen im Altkreis Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern. www.lola-fuer-lulu.de

 

 

Freie Kameradschaften / Freie Kräfte

"Freie Kräfte": Sie sind im Schatten etablierter Organisationen entstanden und geben sich als lose, selbstständig handelnde Kameradschaften. Oftmals sind sie aber über regionale Aktionsbüros oder Dachorganisationen zusammengeschlossen.

Siegessicher steuern die Männer mit Glatze das Ziel an. Die Menschen am Straßenrand jubeln ihnen klatschend zu. Der alljährliche Volkslauf in Schneverdingen ist beliebter Höhepunkt des traditionellen Heideblütenfestes in der Lüneburger Heide. Muntere Mädchen in roten Röcken, mit Cheerleader-Puscheln an den Händen, hüpfen aufgeregt hin und her. Ein Mann bietet den Läufern die Hand zum Einschlagen. Strahlend hebt der Anführer der Glatzen die Hand, zeigt stolz den Sieger-Daumen. Einer seiner Leute reißt sich schwitzend das T-Shirt mit der Aufschrift "Wer von der Lüge lebt muss die Wahrheit fürchten" vom Leib, darunter kommt ein kryptisches Tattoo zum Vorschein. "Da steht ja Blood and Honour drauf", wundert sich eine junge Frau, sie hat von dieser vor sechs Jahren verbotenen Neonazi-Organisation schon einmal gehört.

Wieder einmal ist es den "Snevern Jungs" gelungen, ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft zu behaupten. Die Neonazi-Kameradschaft zählt zu den am besten organisierten Freien Kräften in Norddeutschland. Der Name "Snevern Jungs" soll Bodenständigkeit vermitteln und harmlos klingen. Nur wenige in der Heidestadt wissen, dass der niedersächsische Verfassungsschutz in seinem Jahresbericht 2005 namentlich vor dieser Neonazi-Kameradschaft warnt, eben weil sie auf "politisch-ideologische Außenwirkung" ausgerichtet ist. Ihre Anhänger gehen bürgerlichen Berufen nach, sind verheiratet und aktiv in den örtlichen Vereinen. Nebenher pflegen die "Snevern Jungs" enge Kontakte in die bundesweite Neonazi-Szene, sie nehmen an zahlreichen Skinhead-Konzerten und NPD-Aufmärschen teil. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit konnten sich die "Snevern Jungs" gesellschaftlich etablieren, sie
beteiligen sich nicht nur an Volksläufen, sondern spielen auch bei einem Preisskat-Tunier der "Katholischen Männergemeinschaft" mit oder bekommen Anerkennung, weil sie die Müllsammelaktion "Sauberes Schneverdingen" tatkräftig unterstützen.

„Freie Kräfte"
Im Schatten der rechtsextremen NPD haben sich Neonazis als so genannte "Freie Kräfte" unauffällig umstrukturiert. An die Stelle juristisch belangbarer Organisationen ist in den letzten Jahren ein Netzwerk scheinbar autonom agierender Kameradschaften getreten, die besonders militant agieren und offen dem Nationalsozialismus huldigen. Nach der Verbotswelle gegen kleinere neonazistische Vereinigungen in den Jahren zwischen 1992 und 1995 begannen einige führende norddeutsche Neonazis, ein neues Organisationsmodell aufzubauen, das vor Zugriffen des Staates besser geschützt ist. Die bundesdeutschen Behörden gehen mittlerweile von 200 Kameradschaften aus, Insider behaupten, es wären weitaus mehr. Innerhalb dieser Strukturen und unter Eigenbezeichnungen wie "National-Germanische Bruderschaft", "Bierpatrioten" oder "Kameradschaft Ostara", finden sich militante Neonazis, gewaltbereite Skinheads, so genannte Autonome Nationalisten oder aggressive Rechtrock-Anhänger zusammen. Sie prägen heute den "Nationalen Widerstand". "
Die ideologische Radikalität von etablierten Führungsstrategen wie Christian Worch und Thomas Wulff, genannt "Steiner", schürt auch die aggressive Atmosphäre bei den Anhängern. Vor allem Jugendliche in Ost und West fühlen sich von den Kameradschaften, ihrer radikalen Propaganda, ihrem aggressiven Aktionismus und ihrer Kampfbereitschaft angezogen. Um Mitglied einer Kameradschaft zu werden, bedarf es keines Ausweises und keines Vereinsstatuts, der Eintritt vollzieht sich eher schleichend. Es reichen die gemeinsame Gesinnung von Neonazismus, Antisemitismus und Rassismus sowie die Bereitschaft sich regelmässig locker zu treffen. In der Öffentlichkeit wollen die "Freien Kräfte" als lose, selbstständig handelnde Kameradschaften erscheinen. Aber der Schein trügt, die lokalen Kameradschaften, sind über regionale Aktionsbüros oder Dachorganisationen wie dem "Sozialen und Nationalen Bündnis Pommern" (SNBP) in Vorpommern, zusammengeschlossen. Nur langsam erkennen das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Landesämter die Bedeutung des Netzwerkes der Kameradschaften, als Basisstruktur der Neonazi-Szene an. Immer wieder wurde zwar bestätigt, dass sich "viele Skinheads" und Neonazis den Kameradschaften angeschlossen hätten, aber es hieß dann auch immer wieder beschwichtigend, deren Aktivitäten würden, eine "fehlende Koordination", aufzeigen.

Beeinflussung im vorpolitischen Raum
Am Beispiel der Snevern Jungs lassen sich die Folgen mangelnder öffentlicher Aufklärung aufzeigen, denn nach Ergebnissen einer Befragung des Kriminologischen Forschungsinstitutes in Hannover soll der Anteil rechtsextremer Jugendlicher nirgendwo so hoch sein, wie im Landkreis Soltau-Fallingbostel. In diesem Landkreis liegt auch die Kleinstadt Schneverdingen. Seit 2004 zeichnen sich im rechtsextremen Lager neue politische Entwicklungen ab. Die "Freien Kameradschaften" beeinflussen maßgeblich im vorpolitischen Raum den "nationalen Widerstand", die "Nationaldemokratische Partei Deutschlands" (NPD) ist indes im parlamentarischen Raum der "nationalen Opposition" bestimmend. Mit dem Erstarken der NPD geht ein Zusammenrücken der ältesten neonazistischen Partei der Bundesrepublik mit den jungen Kameradschaften einher, die die Partei bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen, den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin und den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern offen unterstützen. Zwar ist manchem jungen Kameraden die Partei nicht radikal genug und taktisch zu moderat, doch hat sie seit dem gescheiterten Verbotsverfahren von 2003 innerhalb der Szene an Ansehen gewonnen.

Am 19. September 2004 zog die NPD mit 9,2 Prozent der Stimmen in den sächsischen Landtag ein. Bereits vor diesem Erfolg hatten Parteistrategen und führende Kameradschaftsaktivisten in zahlreichen Hinterzimmertreffen ein Zusammenrücken vereinbart. Jetzt kamen noch Wahlabsprachen mit der "Deutschen Volks-Union" (DVU) hinzu. Die beiden Parteien einigten sich darauf nicht gegeneinander anzutreten. Unter der Parole "Volksfront von rechts" propagierten NPD-Anhänger: "Der Bruderkampf ist eingestellt." Trotz zahlreicher Missstimmungen blieb die Zusammenarbeit bis heute bestehen. Vor allem im kameradschaftsgeprägten Mecklenburg-Vorpommern schufen Freie Kräfte das notwendige kulturelle Milieu, das gerade Erst- und Jungwähler überzeugen könnte, die NPD zu wählen. Denn Neonazi-Gruppen wie die "Mecklenburgische Aktionsfront" oder das "Soziale und Nationale Bündnis Pommern" bilden soziale Netzwerke, in denen das politische ins Private wirkt.

Erstmals nach 1945 sind in einigen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns sogenannte Parallelwelten entstanden, in denen junge Anhänger 24 Stunden rund um die Uhr rechte Angebote nutzen und erleben können. Es gibt u.a. eigene Zeitungen, die sogenannten "Inselboten", Tanzgruppen wie den "Heimatbund Pommern", eigene Handwerksbetriebe, Rechtsrockbands, Jugendclubs und Szene-Partys. Nach Angaben von Experten dominieren rechte Jugendkulturen bereits in einigen Regionen um Ueckermünde und Anklam. "Die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber rechtsextremen Inhalten wächst weiter an", warnt Karl-Georg Ohse vom "Mobilen Beratungsteam für Demokratische Kultur" (MBT) in Schwerin. So verfügt die NPD dank der Kameradschaften bereits über eine Stammwählerschaft. Mit leichter Besorgnis soll der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt den mächtigen Einfluß von Doppelfunktionären wie Tino Müller aus Ueckermünde aufgenommen haben. Immerhin kandidiert der Kameradschafts-Drahtzieher Müller für die Partei auf Listenplatz Nr. 2. Aber auch die NPD weiß: die meisten der zahlreichen Kameradschaftsanhänger hören nur auf sein Kommando.

Quelle: Andrea Röpke: Braune Kameradschaften. www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41901/braune-kameradschaften